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Wissenswertes über das Haarkleid der Hunde

PajaRaja previewDas Haarkleid (Fell) besteht aus groben Deckhaaren und feinen Wollhaaren. Die groben Deckhaare bestimmen Farbe und Aussehen des Hundes. Die feinen Wollhaare bilden das Unterfell und sind je nach Jahreszeit mehr oder weniger dicht. Es gibt auch Hunderassen, die nur ein so genanntes einfaches Fell, das nur aus einer Deckschicht besteht, besitzen.

Darüber hinaus gibt es noch die Besonderheit des Rolling-Coats. Diesen Felltyp weisen Hunde wie einige Terrier, Schnauzer, Rauhaardackel, Drahthaarhunde und mit ihnen verwandte Mischlinge auf. Neben Rolling-Coat wird auch der Begriff Trimmfell verwendet. Dieses Trimmfell besteht auch aus feinen Wollhaaren, welche das Unterfell bilden und dem Deckhaar. Allerdings besteht das Deckhaar aus zwei Deckschichten. Eine Schicht davon sind frisch nachwachsende Haare, die andere Schicht besteht aus Haaren in der Ruhephase (Katagenphase bzw. Telogenphase). Damit eine neue, gesunde Haarmatrix nachwachsen kann, wird diese alte Haarschicht immer mehr nach oben verschoben, bis sie völlig atrophisch ist.

Das Haar

Das Haar besteht aus einer Wurzel, einem Schaft und einer Spitze. Der Schaft ist eine Art flexible Säule, mit der das Haar die Haut überragt. Die Länge ist abhängig vom Haartyp und der Position am Körper des Hundes. Bis auf einem Haartyp hat jedes Hundehaar seine Drüsen, Blutgefäße, Nervenfassen und Haarbalgmuskeln.

Haarbalgmuskeln

Eine Besonderheit ist, dass Hunde vor allem ihre Nackenhaare deutlich aufstellen können. Dies ermöglicht der Haarbalgmuskel, welcher am ganzen Körper der Hunde vorhanden ist. Am stärksten vorhanden ist er aber am Nacken, Rücken und Rute. Stress (Aggression) und auch Kälte führen zur Anspannung dieser Muskeln.

Haardichte

Je nach Rasse variiert die Anzahl der Haare pro Quadratzentimeter zwischen 1.000 und 9.000 Einzelhaaren. Bei Welpen ist die Haardichte wesentlich geringer.

Verschiedene Haar-Arten

Wimpernhaare

Sinushaare um Schnauze, Lefzen, Kinn, Augenpartie sind Tasthaare und dienen der Sinneswahrnehmung. Diese Sinnesorgane mit ihren Pasha unter farnen previewassoziierten Nervenendigungen sind sehr empfindliche Strukturen für Tastempfindungen. Aus Sicht des Tierschutzes dürfen Sinushaare nicht geschnitten werden. Nicht weil das Schneiden dieser Sinushaare dem Tier selbst Schmerzen verursacht, aber es sind nun einmal Tasthaare und somit Sinnesorgange und wichtig für die physiologische Funktion des Hundes.

Anmerkung: Bei einigen Hunderassen, z.B: Pudel, werden für Ausstellungen noch immer all diese Sinushaare abgeschnitten. Diese Vorgangsweise wird bei Hundfriseur WUFF nicht unterstützt und nicht ausgeführt.

Tylotriche Haare

Tylotriche Haare sind Tasthaare, die als kräftiges einzelnes Primärhaar verstreut im Fell wachsen und zusätzlich am Follikel besonders innerviert sind. Dieser Haartyp macht das Hundefell zu einem starken mechano-rezeptorischem Sinnesorgan.

Leithaare

Leithaare gehören zum Deckhaar und sind meist lang, kräftig und relativ steif. Leithaare verfügen immer über eine Schlauch- und Talgdrüse sowie einen kräftigen Haarbalgmuskel.

Grannenhaare

Grannenhaare sind etwas kürzer und nicht so kräftig wie das Leithaar. Sie verfügen auch über eine Schlauch- und Talgdrüse. Jedoch über einen schwächeren Haarbalgmuskel. Ein klares Erkennungsmerkmal von Grannenhaar ist die kleine spindelförmige Verdickung an der Haarspitze.

Wollhaare

Wollhaare sind sehr zahlreiche, sehr feine und meist gewellte Flaumhaare. Sie haben nur eine Talgdrüse und keine Haarbalgmuskel.

Wieso unsere vierbeinigen Freunde von Ihnen Unterstützung bei der Fellpfelge benötigen, erfahren Sie unter Warum Fellpflege wichtig ist und wie Sie hier am besten vorgehen finden Sie auf Korrekte Fellpflege.

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